Protokoll Kunstwoche Strukturen: Dienstag 8.8.2000
Gedichte zum Tage
Body mind centering (Susanne)
Grundmuster von Bewegungen
yield - nachgeben
- nachgeben in die Schwerkraft; eine Bewegung finden; loslassen
nichts tun; einfach nur sein
push - drücken
- aus der Schwerkraft raus; sich bewußt gegen die erde drücken
beide aktionen kombinieren
- wechsel von einer in die andere
- einen Weg finden, der gut tut
- bei der Arbeit mit einem Partner ergründen, wie man den Druck des Partners nutzen kann
wie weit man gehen kann , den Wechsel sich bewußt machen;
lustvoll zwischen Spannung und Entspannung hin und erforschen;
Atmung bewußt wahrnehmen
Wahrnehmung der eigene Kinesphere
zum Abschluß innerhalb von zwei Minuten diesen Raum wieder zu verlassen, aufrecht sitzen
Geburtsbewegung durch den Geburtskanal
wann will ich aus der Geborgenheit heraustreten
pushmuster wird durch yield unterstützt, yield liegt immer da drunter
reach & pull (ICH / NICHTICH)
- reach ist in die Welt gezogen werden (das sind die Attraktionen außerhalb),
über die eigenen Grenzen hinaus (Raumerweiterung)
- pull ist ankommen und sich erneut sichern (wenn ich aus der eigenen Kinesphere heraus bin)
- diese ständigen Wechsel kann man nur durch ausprobieren erfahrbar machen
- es geht auch erst mal darum, Affinitäten zu Bewegungen zu bestimmten bzw.
herauszufinden
zweiter Teil freie Improvisation
Feedbackrunde
Andreas D. spürte noch einen Widerstand / war noch nicht ganz angekommen
die Versorgung der Leute im Foodjob hat Spaß gemacht
Susanne hat noch keine Worte
Nicole will sich später äußern
Andreas N. hat sein Feedback in Form eines Textes an’s Tor geheftet
Rolf war über den intensiven Einstieg erfreut
bittet darum, daß noch am Abend schon aufgeräumt wird, da so
der Job als Klimaverantwortlicher kreativer ausgefüllt werden
könnte, als mit Aufräumen
Anne die erste Stunde war,weil sie strukturiert und geführt war, gut / in
der zweiten Stunde ist jeder wieder zu sich zurück gegangen
Veronika es war für sie ein guter Einstieg - auch wegen der guten
Erklärungen / ihre körperlichen Grenzen waren schnell da / die
Musikimprovisation war sehr anregend / sie ist dabei die Flöte wie
eine eigene Stimme zu entdecken
Barbara ist noch beim Ankommen / ist an Nähe interessiert, spürt aber,
daß es manchmal zu nah ist
ihr gefiel Susannes Sorgfalt beim Erklären
bei der freien Aktion hatte sie Schwierigkeiten - beim malen und weil dann das Bild auch noch zerrissen wurde
Kostas hat sich erst mal fremd gefühlt, weil er sonst nur mit vertrauten
Menschen so gearbeitet hat / deshalb ist es wichtig, für ihn hier
zu sein / er hat Susannes Körperarbeit sehr genossen und würde
gern weiter gehen
Maja die vier Bewegungsmuster haben ihr viel Struktur gegeben / sie hat
dann verfolgt, dabei zu bleiben / die Anleitung hätte über die ganze
Zeit sein sollen
Alexandra freut sich über die aktive Anwesenheit aller
sie wendet die Übungen von Susanne gleich auch persönlich an
die Improvisation war stellenweise anstrengend - aber es
war gut, drin zu bleiben
Zula wollte im Mutterleib bleiben / aber es gibt ohne pull, reach und push
keine Fortbewegung
Strukturen sollten bei Improvisationen verwandt werden
Jana in der offenen Imrovisation hat der Schluß, also die Struktur gefehlt
die Funktion der Uhr verlangt große Konzentration und ist anstrengend
Susanne Ihr fällt es schwer zu sprechen - es ist anstrengend, den Prozeß zu steuern
bzw. Dinge geschehen zu lassen
ihre Unsicherheit habe sich auf den Raum übertragen
der zweite Teil (ohne Struktur) war beabsichtigt
sie hatte bei der Improvisation Orientierungsprobleme
sie fühlt sich angekommen
Nicole das Babysein heißt, die Sexualität ohne Reflexionen zuzulassen
Grenzen waren spürbar geworden
Performance (Zula&Nicole)
als Feedback folgende Fragen beantworten:
ich sah ...
ich fühlte ...
ich kann mir vorstellen...
vocal impro and dance (Zula)
Bewegungsmeditation
Bauchnabel als Atemzentrum
Steißbein als Bewegungszentrum
das Ganze als meditative Körperreise/ Bewegungsablauf
Gestaltung eines Bildes (Malen)
einen Titel finden
ich sah
ich fühlte
ich kann mir vorstellen
die ersten beiden Aspekte sollen präzise wiedergeben
der dritte erst darf eine Interpretation sein