Grundsätzlich hat die Formulierung "Sex oder Kunst" Fußangeln
- Zwischen
Sex und Erotik liegt ein weites Feld, "Sex" ist der konkretere, aber
auch eingeschränkter als "Erotik". Noch offener ist der von den
Franzosen gerne genutzter Begriff des "Begehrens". Beide Begriffe
sträuben sich gegen die Finalität von "Sex".
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Sex ODER Kunst beinhaltet auch das Gegenteil: Sex UND Kunst.
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"Sex" beinhaltet fast immer auch das Private, da er sich meist zwischen
Personen abspielt, die privat in Beziehung stehen (im Gegensatz zu Sex als Dienstleistung).
Privates (nicht zu verwechseln mit einer individuellen, persönlichen Handschrift)
in der Kunst wirkt aber schnell peinlich, weil Kunst immer auf Abstrahierung
angewiesen ist, selbst, wenn sie ausnahmsweise Privates darstellt
Konkret
arbeiten können wir eigentlich nur, wenn wir in unser Thema diese drei
Punkte eindenken (vielleicht gibt es ja noch mehr)

Annäherungen
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Sex als Kunstableiter(in)
Vor
die Entscheidung gestellt, Kunst (Musik/Theater/Tanz/Bilder) zu machen oder
ein erotisches Treffen wahrzunehmen. Wer entscheidet sich für die Kunst?
Die kann man ja immer noch machen. Kann man?
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Verführung zum Rückzug ins Private
Welche Phasen waren im eigenen Leben kreativer: Die partnerlosen oder die mit
Partner oder Geliebte(n/r)?
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Erotik als Gestaltung
Wie
kann das Leben mit eine(r/m) Geliebten oder Gefährtin/en, die/der selbst
ihr/sein Leben als zu gestaltend begreift, inspirierend sein - sowohl für
die Kunst als auch für den Sex?
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Sex als Kunst
Wie
kann ich Sex selbst als künstlerische Form begreifen/gestalten?
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Kunst als Sex
Kann
ich zu einem Kunstobjekt während des Schaffens oder in der Auseinandersetzung
mit ihm eine erotische Anziehung spüren/pflegen?

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Geschlechtsspezifisches
Gibt
es weibliche/männliche Erotik in der Kunst?
Wie
zeige ich meine männliche/weibliche Erotik in der Kunst?
- Was sagen diesbezüglich „belesene“ Künstler (Henry Miller, Anais Nin) dazu?
- Welche Kunst/Musik kann erotisch sein?
- Können wir aus erotischen Räumen heraus Kunst machen?