Kulturfabrik Meda – Sanierung Kinovorführraum, Backstage, Herstellung Rettungsweg
Gegenstand des letzten großen Bauvorhabens in Umsetzung einer umfangreichen Baugenehmigung zur Änderungen von Nutzungen im Gebäude der Kulturfabrik seit 2015 ist die Sanierung des Anbaus auf der Ostseite des Gebäudes mit folgenden Zielstellungen:
1) Sanierung zum Zwecke des Funktionserhaltes des Anbaus als Backstage und Filmvorführraum für den Kulturbetrieb des Kulturfabrik Meda e.V. Ohne den dringend sanierunbgsbedürftigen Anbau gäbe es keine Möglichkeit, die Funktion der Kulturfabrik als Kino- und Veranstaltungsräume im ländlichen Bereich zu erhalten.
2) Sanierung des Anbaus und Erweiterung seiner Funktion als Backstage für die Veranstaltungstätigkeit des Kulturfabrik Meda e.V. Dies betrifft Konzerte, Lesungen, Theaterarbeit, Ausstellungen, Workshops. Für diese verschiedenen Formate wird Raum benötigt: Künstlergarderobe, Stauraum für VA-Technik, Seminartechnik, Aufbewahrungsmöglichkeiten für Ausstellungen u.a.m. Mit der Sanierung wird bisher nur improvisiert zur Verfügung stehender Raum für diese Bedarfe nutzbar gemacht.
3) Errichtung eines stationären Rettungsweges über das Dach des Filmvorführraumes mit Treppenführung auf die Straße. Das Brandschutzkonzept der Kulturfabrik beschränkt bisher die Nutzung in den Bereichen Wohnen und Seminar- und Gästebetrieb aufgrund begrenzter Rettungskapazitäten (Brandschutzkonzept sieht Rettung über Anleitern der Feuerwehr aus dem 1. OG vor). Mit der Umsetzung des Vorhabens entsteht ein durchgehend stationärer Rettungsweg vom Dach bis zur Straße. Dadurch entfällt die Begrenzung der Teilnehmerzahlen bei Seminaren, von Gästen im Gästebetrieb und Bewohnern des Hauses.
Zusammengefasst wird mit der Umsetzung des Vorhabens ein bestehendes soziokulturelles Angebot in seiner Funktionsfähigkeit und Ausstrahlung erhalten und es entsteht die Voraussetzung für eine entsprechend des gestiegenen Bedarfes bessere Auslastung des Gesamtbetriebes.
Anbau Ost der Kulturfabrik Meda. Dieser wird bis Ende 2026 grundlegend saniert.
Baufortschritt zum Jahresende 2025: Holzverkleidung und Holzbalkendecke sind entfernt und werden massiv neugebaut.